KI-Lexikon

MCP (Model Context Protocol)

Auch: Model Context Protocol, MCP-Server

Kurz erklärt

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen einheitlich auf externe Daten und Werkzeuge zugreifen – etwa auf Datenbanken, Dateien oder Unternehmenssysteme.

Wozu MCP dient

Ohne einen gemeinsamen Standard braucht jede KI-Anwendung für jedes System eine eigene Anbindung. MCP legt fest, wie eine Anwendung (der Client) und eine Datenquelle oder ein Werkzeug (der Server) miteinander sprechen. Ein einmal gebauter MCP-Server – zum Beispiel für das CRM – lässt sich dann von verschiedenen KI-Assistenten und KI-Agenten nutzen.

Was ein MCP-Server bereitstellt

  • Werkzeuge, die das Modell aufrufen kann, etwa „Kunde anlegen“ oder „Bestellung suchen“
  • Ressourcen, also Daten und Dokumente, die als Kontext gelesen werden
  • Vorlagen für wiederkehrende Anfragen

Sicherheit

Weil ein MCP-Server einem Modell Zugriff auf echte Systeme gibt, gehören Authentifizierung, fein abgestufte Berechtigungen und Protokollierung von Anfang an dazu.

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